Wir überarbeiten aktuell unser Branchenbuch. In Zukunft werden Informationen für Sie noch schneller und einfacher zugänglich sein. Weitere Angaben zu unserem neuen Branchenbuch erhalten Sie in Kürze auf unserer Homepage. [Mehr]
Teleradiologie bietet als sehr weit entwickelte und verbreitete telemedizinische Anwendung eine praktikable Möglichkeit, die Kommunikation sowie den Transfer von Bilddaten innerhalb einer Klinik oder eines Klinikverbunds sowie zwischen verschiedenen Einrichtungen zu verbessern. Im Rahmen des Teleradiologie-Workshops am 26. September 2012 erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praxisnahe Vorträge zu teleradiologischen Strukturen in Nordrhein-Westfalen. Ökonomische Aspekte sowie das Thema Datenschutz werden ebenso wie die Potentiale der Teleradiologie für die Modellregion Telemedizin OWL thematisiert. Nähere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie hier. [Mehr]
Am 12. September 2012 fand in der Messe Essen bereits zum achten Mal der Fachkongress "IT-Trends Medizin/Health Telematics" statt. Knapp 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Gesundheits- und IT-Branche besuchten den führenden Telematik-Kongress in NRW und informierten sich über aktuelle Trends aus der Gesundheits- und IT-Branche. [Mehr]
Land NRW

IFAT

Institut für angewandte Telemedizin

Kontakt

KoertkeOA PD Dr. med. Heinrich Körtke
Leitung Institut für angewandte Telemedizin
Telefon: 05731 / 97 2319
Telefax: 05731 / 97 1871
E-Mail: Herr Körtke

Projekte/ Studien
Behandlungsverfahren

AUTARK - die innovative Anschlussrehabilitation des IFAT

Durch die telemedizinisch gestützte Rehabilitation AUTARK (Ambulante Und Telemedizinisch unterstützte Anschluss-Rehabilitation nach Koronar-/Klappen-Operationen) können Patienten nach einer Bypass oder Klappenoperation 12 Wochen lang zu Hause versorgt werden. Die Patienten sparen damit anstrengende Wege zu Tageskliniken. Die Eigenverantwortung der Patienten zu Hause führt zu mehr Lebensqualität. Ausgestattet werden die Patienten mit einem mobilen EKG-Gerät und einem Ergometer. Über eine telemedizinische Vernetzung hat der Patient 24h die Möglichkeit medizinischen Rat einzuholen. Das Ergometer wird vom IFAT gestellt, im häuslichen Umfeld des Patienten aufgebaut und nach erfolgreichem Beenden der ambulanten Rehabilitation wieder abgeholt. Die Untersuchungen finden beim Kardiologen vor Ort statt. Die Ergebnisse der Begleituntersuchungen sind die Basis der Trainingspläne, die der Patient während der Rehabilitation erhält.


Die Rehabilitation besteht aus folgenden Bausteinen:

Einführung in die ambulante Reha

Bereits in der Herzklinik wird der Patient umfassend über den 12wöchigen Rehabilitationsablauf informiert. Der Kern von AUTARK besteht darin, dass er in ständiger telemedizinischer Überwachung selbst zu Hause ein ärztlich begleitetes Trainingsprogramm durchführen, mit dessen Hilfe er seinen Gesundheitszustand dauerhaft verbessern kann. Er erhält eine persönliche Beratung über die allgemeinen Risikofaktoren Bluthochdruck, Nikotin, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus sowie über eine sinnvolle Ernährung.

Technische Unterstützung

Um die Reha durchführen zu können, erhält der Patient kostenfrei einen Ergometer sowie ein mobiles EKG-Gerät. Damit werden jederzeit Herzwerte gemessen und unmittelbar an die kardiologische Beratung des Instituts für angewandte Telemedizin (IFAT) gesendet. Kompetente Kardiologen stehen dort 24h für eine persönliche Beratung zur Verfügung.

Vierstufiger Rehabiltationsplan

Zu Beginn der Rehamaßnahme sowie nach drei, sechs und neun Wochen erhält der Patient einen auf seine körperliche Belastbarkeit und Trainingsfähigkeit exakt ausgerichteten persönlichen Rehabilitationsplan.

Regelmäßige Nachuntersuchung

Nach jeweils drei, sechs und neun Wochen erfolgt eine Untersuchung durch den Hausarzt sowie durch einen ansässigen Kardiologen. Durch Kooperation der Ärzte mit dem telemedizinischen Servicezentrum (IFAT) sind die Ärzte bereits im Vorfeld über die Ergebnisse der persönlichen Messungen informiert.

Abschlussbericht

Nach 12 Wochen erhält der Patient, ebenso seine betreuenden Ärzte, einen ausführlichen Abschlussbericht über den Erfolg der Rehabilitationsmaßnahme. Anders als bei einer 3-wöchigen Anschlussrehabilitation wird der Patient also insgesamt 12 Wochen qualifiziert bei der Wiederherstellung seiner Gesundheit begleitet. Um die persönliche Situation und Meinung des Patienten zu erfahren, schließt sich dem Abschlussbericht ein wissenschaftlich fundierter Fragebogen an.
Auf diese Weise lassen sich die Abläufe von AUTARK weiter optimieren.

Option: Übernahme des Ergometers

Sofern der Patient eine Fortsetzung des Ergometertrainings wünscht, hat der die Option das Gerät zu Vorzugskonditionen zu erwerben.

Kostenübernahme

An dem Vertrag zur Integrierten Versorgung nehmen von der KV Westfalen-Lippe im gesetzlichen Versicherungsbereich die

AOK Westfalen-Lippe - Die Gesundheitskasse, Dortmund
BKK Landesverband Nordrhein-Westfalen, Essen, (handelnd für die beigetretenen
Betriebskrankenkassen)
IKK-Landesverband Westfalen-Lippe, Münster
Bundesknappschaft, Bochum
Landwirtschaftlichen Krankenkas...

Schritte zur ambulanten Reha

   

Das Institut für angewandte Telemedizin (IFAT) am Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen bietet neue Sicherheit für den herzkranken Patienten. Risikopatienten mit hoher Herzinfarkt- und/oder Schlaganfallgefahr, Patienten nach Herzoperation und Patienten mit künstlichen Herzklappen können Dank der neuen Technik durch das IFAT online überwacht werden.

   

Kleine leistungsstarke Geräte im Handyformat, sog. Kardiophone bzw. Holterphone etc. zeichnen u.a. exakt EKG, Blutdruck, Blutgerinnungs- und Blutzuckerwerte auf. Die Patienten tragen die Geräte bei Bedarf am Körper um intermittierend körpereigene Messdaten aufzuzeichnen.

Die Geräte sind einfach zu bedienen. Bereits in der Herzklinik oder in Kooperationspraxen werden Sie umfassend über die Technik und den 12-wöchigen Rehabilitationsverlauf informiert.

   

Das Kardiophone unterstützt Patienten mit Herzgefäßerkrankungen bei der Aufzeichnung regelmäßiger Werte. Durch die einfache Bedienung mit zwei Tasten und die lange Betriebsdauer von rund 600 Betriebsstunden mit einer Batterie ist es perfekt auf den längerfristigen Einsatz bei Patienten unterschiedlichsten Alters abgestimmt. Das Gerät wiegt 127 Gramm.

   

Das Holterphon mit einer gesamten Aufzeichnungsdauer bis zu 7 Minuten für vier Momentaufnahmen ist ideal für Aufzeichnungen von Herzrythmusstörungen. Das Gerät reagiert auf Knopfdruck und wiegt nur 35 Gramm.

   

Die aufgezeichneten Werte werden per Telefon oder Handy an das Institut für angewandte Telemedizin übermittelt.

Die Patientendaten werden im IFAT - unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der ärztlichen Schweigepflicht - von Ärzten ausgewertet und mittels einer elektronischen Krankenakte gesammelt. Die Patienten und betroffenen Kliniken sowie Ärzte vor Ort werden umfassend informiert.

   

Im Notfall können die Ärzte sofort aktiv werden, bei Bedarf einen patientennahen Rettungswagen alarmieren oder den Patienten entsprechend therapeutisch beraten.

Egal wo Sie auch unterwegs sind, Sie können Ihren Zustand auch außerhalb der gewöhnlichen Arztsprechzeiten kontrollieren und die Ergebnisse umgehend dem behandelnden IFAT-Arzt zukommen lassen. Anstrengende und häufige Wege in eine Tagesklinik bleiben Ihnen somit erspart, statt dessen haben Sie die Sicherheit individuell versorgt zu sein.



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