ZTG als organisatorische Brücke
Seit Oktober 2009 kooperiert das IFAT/HDZ NRW mit dem Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL)/ Luxemburg und dem Centre de Recherche Public Henri Tudor (CRP)/Luxemburg. In einer gemeinsamen Studie sollen Möglichkeiten zur Verbesserung der Versorgungsgrundlage herzinsuffizienter und transplantierter Patienten in häuslicher Umgebung aufgezeigt werden. Nähere Informationen finden Sie hier.
Online-Angebot zur Traumafolgeschäden-prävention
Menschen mit potentieller Traumaerfahrung erhalten die Möglichkeit, über komplett anonyme Online-Fragebögen, Kontakt zu Psychotherapeuten des DIPT e.V. - Deutsches Institut für Psychotraumatologie aufzunehmen. Betroffene erhalten nach Absenden der Bögen eine individuelle Auswertung und Handlungsempfehlung, sowie falls indiziert, die Nennung von Kontaktadressen zu Psychotherapeuten mit Weiterbildung im Bereich Traumafolgeschäden in der Nähe des Wohnortes des Betroffenen.
Selbsthilfeinformationen zu Traumafolgeschäden erhalten Sie hier.
In Bielefeld wurde die Modellregion Telemedizin als Landesprojekt durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gestartet. Im Rahmen der ZTG- Fachtagungsreihe „Die Telemedizin-Tagung in Nordrhein-Westfalen“ kamen zu diesem Anlass rund 100 Besucher nach Bielefeld. Bilder und Vorträge finden Sie hier. [Mehr]
Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin und die ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH haben eine engere Zusammenarbeit beschlossen. [Mehr]
Land NRW
TM24 Home Neu in der Telemedizin?

Das Wichtigste auf einen Blick ...

Was ist Telemedizin?

Kennzeichnend für die Telemedizin ist die räumliche Distanz von Arzt und Patient bei therapeutischen und/ oder diagnostischen Verfahren. Dies stellt keine Verschlechterung dar, wie man auf den ersten Blick vielleicht meinen könnte, sondern eine erhebliche Verbesserung. So ist in vielen Ländern der Erde die Besiedlung derart gering und die Infrastruktur so problematisch, dass die Telemedizin die einzige Möglichkeit überhaupt ist, medizinische Expertise zu den Patienten zu bringen. Auf der anderen Seite bietet die Telemedizin in Form des Telemonitoring vor allem für chronisch Kranke eine erheblich verbesserte Nachsorge. Die Übertragung von Vitaldaten wie Blutdruck und Gewicht ermöglichen nun erstmals eine engmaschige Bewertung des Krankheitsverlaufs ohne großen Aufwand, wie z.B. tägliche Arztbesuche.


Neue Möglichkeiten in der Gesundheitsversorgung

Was viele noch nicht wissen: Durch den Einsatz von Computer und Internet erfährt die Medizin aktuell einen Quantensprung. In Ergänzung zur klassischen Gesundheitsversorgung bietet die sog. Telemedizin neuartige Behandlungsoptionen. Ein wesentlicher Vorteil ist dabei die enge, individuelle Behandlung und Begleitung des Patienten. Wenn erforderlich, dann kann der fachliche Rat durch den betreuenden Arzt oder einen Spezialisten eingeholt werden – ohne dass sich der Patient zwingend in eine ärztliche Praxis oder in ein Krankenhaus begeben muss.

Besonders hilfreich ist telemedizinische Versorgung für die Begleitung von Therapie-Situationen, für Chroniker, für Menschen, die auf Hilfsmittel angewiesen sind (Herzkranke, Diabetiker) oder in Risikosituationen.


Beispiel Herzinfarkt - ein Notfall?

Für Risikopatienten wurden spezielle Geräte entwickelt, die durch den Patienten selbst von zu Hause aus bedient werden können. Sie übermitteln im Zweifelsfall Herzfrequenz und Herzrhythmus an ein medizinisches Call-Center. Dort kann der (Notfall-)Mediziner in sehr kurzer Zeit eine fundierte Einschätzung vornehmen. Er trifft auf dieser Grundlage die Entscheidung über das weitere Vorgehen. Ist es nur eine unbedenkliche Rhythmus-Störung? Oder handelt es sich um einen lebensbedrohlichen Herzinfarkt? Als Patient erhalten Sie sofort die richtige Rückmeldung: Entweder Entwarnung, Anpassung Ihrer Medikamentendosis oder die Empfehlung schnellstmöglichst Ihren Arzt aufzusuchen. Neben der Begleitung von Risikopatienten sind auch Abstimmungen zwischen mehreren Ärzten via Telemedizin schneller und einfacher möglich.


Welche Vorteile habe ich durch Telemedizin?

Sie erhalten die Diagnose: Herzinsuffizienz. Was folgt sind u.U. stationäre Aufenthalte, operative Eingriffe, Aufklärung durch Ärzte und medizinische 24h-Betreuung nach dem operativen Eingriff während des stationären Aufenthaltes. Was aber geschieht ab dem Tag der Entlassung? Für Sie als Patient bedeutet das, dass Sie nun medizinisch quasi auf sich allein gestellt sind. Grundsätzlich stellt diese Situation kein Problem dar, aber wenn Sie bereits in ähnlicher Situation gewesen sind, werden Sie sich sicherlich an das unsichere Gefühl erinnern: Ein Wechselbad aus Freude über die Rückkehr in die eigenen vier Wände und Unsicherheit durch den Verlust der medizinischen Rundumbetreuung. Telemedizin kann Ihnen helfen:

• 24h-Sicherheit durch Telemedizinische Servicezentren
• Vermeidung lebensbedrohlicher Situationen
• Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten
• Telefonischer Rat in Notfällen
• Reduktion stationärer Aufenthalte
• Verkürzte Warte- und Behandlungszeiten
• Verbesserte Lebensqualität
• Betreuung innerhalb der eigenen vier Wände
• Einbezug des persönlichen Umfelds/ Angehörigen

Die speziell entwickelten Technologien haben das Potential Ihr Leben als Patient zu verändern. Der Gebrauch wird Sie nicht nur zufriedener machen und ihren Lebensstandard erhöhen, sondern wird Ihnen Ihren gewohnten Freiraum und das Gefühl der Unabhängigkeit zurückgeben.


Welche Daten lassen sich an den verantwortlichen Arzt übermitteln?

Je nach Krankheitsbild lassen sich per Telemedizin unterschiedliche Vitalparameter messen und übertragen. Dazu zählen:
• Gewicht
• EKG (Herzfrequenz und Herzrhythmus)
• Blutdruck
• Blutzuckerspiegel
• Atemfrequenz
• Sauerstoffsättigung


Wie kann ich an einem telemedizinischen Programm teilnehmen?

 

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Wer übernimmt die Kosten, wenn ich an einem telemedizinischen Programm teilnehme?

Natürlich sollte vor Beginn der Teilnahme an einem telemedizinischen Betreuungsprogramm die Kostenübernahme geklärt sein. Die Übernahme der Kosten durch ihre Krankenkasse muss im Einzelfall geklärt werden, da Telemedizin keine gesetzliche Regelleistung ist. Die Behandlungskosten der bislang auf telemedizin24.de präsentierten telemedizinischen Programme (HerzAs und AUTARK) werden z.B. bereits von der AOK Westfalen-Lippe übernommen.

Wir empfehlen aber im Zweifel die persönliche Anfrage bei Ihrer Krankenkasse. telemedizin24.de arbeitet aber auch daran, eine Übersicht zu erstellen, die es Ihnen ermöglicht gezielt nach Krankenkassen mit telemedizinischen Angeboten zu suchen.


Welche Ärzte in meiner Nähe bieten telemedizinische Betreuung an?

Telemedizin24.de ist das Branchenbuch der Telemedizin. Wir sind derzeit aktiv dabei, Partner zu gewinnen und entsprechende Übersichten zu vervollständigen. Haben Sie ein wenig Geduld oder informieren Sie sich bis zur Fertigstellung der Seite bei den bis dato auf telemedizin24.de präsentierten Servicezentren und Ärzten.


Kann ich trotz meines hohen Alters an den Programmen teilnehmen? Welche Erfahrungen haben führende Servicezentren mit Patienten im Umgang mit entsprechenden Geräten gemacht?

Das Alter ist grundsätzlich kein Ausschlusskriterium. Das beste Beispiel dafür ist die Ambulante und telemedizinisch unterstützte Anschlussrehabilitation nach Koronar-/ Klappen-Operationen (AUTARK) des Instituts für angewandte Telemedizin (IFAT). Hier war der jüngste Teilnehmer 18 Jahre, der älteste 94 Jahre.



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